Die Dinge verändern sich, egal, ob wir das nun wollen oder nicht.
Wenn wir darauf bestehen, dass alles so bleibt,
wie es ist, oder wenn wir das wegstoßen, was wir nicht mögen,
dann lassen sich Veränderungen auch nicht aufhalten.
Es führt nur zu weiterem Leiden.

Jack Kornfield

Standort Uthlede

Neben dem Praxisstandort in Bremen St. Magnus in Bremen-Nord biete ich Ihnen mit der Systemischen Praxis Leutner in Uthlede einen alternativen Praxisstandort im Bremer Umland.

Die vorhandene Praxisräumlichkeit in Uthlede eignet sich besonders für Einzel- und Paargespräche, während am Standort in St. Magnus Gruppenangebote möglich sind. Ähnlich der Systemischen Praxis St. Magnus ist auch an dem Standort in Uthlede nicht ersichtlich, dass sich hier eine Beratungspraxis befindet. Beide Standorte bieten Ihnen vollständige Diskretion.

Anfahrt

Die Systemische Praxis in Uthlede bietet Klient:innen eine gute Verkehrsanbindung mit dem PKW. Bei einer Anfahrt via A27 nutzen sie bitte die Abfahrt Uthlede. Mehrere Parkplätze befinden sich auf dem Grünstreifen unmittelbar vor dem Haus.

Mit dem ÖPNV erreichen Sie mit der Linie 677 Uthlede via Schwanewede und Bremen-Vegesack. Allerdings befindet sich die Haltestelle fußläufig etwa 20 min von der Praxis entfernt.

Nach der Beratung bietet sich ein Ausflug in die nahegelegene Natur an. Die Orte Sandstedt, die Flussinsel Harriersand, Rechtenfleth, so wie das weitläufige Königsmoor in Hagen im Bremischen und Meyenburg sind bequem mit dem PKW erreichbar und laden zu einem kleinen Ausflug ein. So können Sie das Gespräch in idyllischer Umgebung entspannt ausklingen lassen.

Uthlede wurde urkundlich erstmals 1110 als der Ort utlidi erwähnt. Für den Namen Uthlede gibt es zwei mögliche Erklärungen: Die Silbe –lede(auch –lidi oder –lyd), bedeutet im Niederdeutschen wie Lieth als Anhöhe, Höhenzug. Uthlede liegt erhöht auf dem Geestrücken, begrenzt durch den Klipberg am Rand der Marsch. Die Silbe uth (Otto) war ein altsächsischer Männername oder als Uta ein weiblicher Vorname. Henrikus von Uthlede wurde 1199 als Henrikus de Lyd genannt. Der Ortsname könnte jedoch auch bedeuten, dass Uthlede von Lehnstedt aus, der wahrscheinlich ältesten Siedlung der Gegend, besiedelt wurde, so dass die Uthleder als die Leute „ut ledingstedt“ also aus Lehnstedt waren. Ein Adelsgeschlecht ist ab 1173 ansässig, das aber ab 1269 nicht mehr nachgewiesen werden kann. Im selben Jahr wird auch der erste Priester in der Gemeinde erwähnt. Das Wappen ist dem des ausgestorbenen adligen Geschlechts „Purrick von Uthlede“ nachgebildet und zeigt in Blau einen silbernen Widderkopf mit goldenen gewundenen Hörnern.

Die erste Kirche soll zwischen der ersten Erwähnung des Priesters Olderus von Uthlede von 1110 und 1269 gebaut worden sein. Weitere Kirchenbauten folgten in den kommenden Jahrhunderten. Nach einem Brand im Jahr 1753 wurde der hölzerne Turm neu erstellt. 1862 brannte die Kirche erneut ab und nur der neue hölzerne Turm blieb erhalten. Die vorhandene St.-Nicolai-Kirche wurde von 1862 bis 1864 erbaut.

Von 1750 bis 1840 war Uthlede eine „Hochburg des ländlichen Uhrenbaus“. Mehrere Generationen Uthleder Uhrmacherfamilien machten den Ort weltbekannt. In der Uthleder Chronik werden 17 solcher Familien aufgezählt. Sie bekamen Konkurrenz von Uhrenfabriken, die Mitte des 19. Jahrhunderts anfingen, Uhren deutlich billiger zu produzieren.

Sandstedt liegt direkt an der Unterweser gegenüber der Stadt Brake. Der kleine, aber feine Naturbadestrand lädt zum Sonnenbaden, Schwimmen und Entspannen ein. Die Ortschaft nimmt den zentralen Bereich der Marschregion Osterstade ein. Die Nordgrenze wird vom kleinen Wiesenfluss Drepte gebildet, der bei Dreptersiel in die Weser mündet.

Im Umfeld der Badestelle finden jährlich verschiedene Veranstaltungen statt. Weit über die Region hinaus bekannt ist das Hermann-Allmers-Schwimmen von Sandstedt nach Rechtenfleth. Zusätzlich gibt es ausgedehnte Wandermöglichkeiten auf dem Deich, verträumte Marschendörfer im Hinterland und einen historischen Leuchtturm. Sandstedt und Rechtenfleth sind mit kleinen Badestränden, Weserdeich, grüner Marschlandschaft, und dem Fähranleger als Verbindung zur Wesermarsch beliebte Ferien- und Ausflugsorte. Südlich von Sandstedt befindet sich die große Weserinsel Harriersand.

Die Flussinsel Harriersand liegt in der Unterweser zwischen Bremen und Bremerhaven gegenüber der niedersächsischen Hafenstadt Brake. Sie ist mit etwa elf Kilometern Länge bei einer Fläche von rund sechs Quadratkilometern eine der längsten Flussinseln in Europa. Von Rade aus ist Harriersand über eine den rechten, östlichen Weserarm querende Straßenbrücke zu erreichen. Von dort führt die Inselstraße in nördliche Richtung vorbei am Restaurant Strandhalle mit dem Sandstrand und dem Campingplatz bis zu einem Gehöft auf der Wilhelmsplate im Norden der Insel. Auf Höhe des Restaurants besteht für Fußgänger und Radfahrer mit dem Fährschiff Guntsiet eine Fährverbindung über die Weser nach Brake.

Der in Rechtenfleth geborene Dichter und Schriftsteller Hermann Allmers (1821–1902) ließ nach einer Italienreise von 1860/62 sein Elternhaus und dem zugehörigen Garten mit Hilfe von Künstlerfreunden neu gestalten. Mit dem Umbau seines Hauses verfolgte Allmers die Absicht, seiner Heimat einen künstlerisch-historischen Bildungsort zu verschaffen. Eigentümer des Anwesens ist seit 1988 der Landkreis Cuxhaven. Die Hermann-Allmers-Gesellschaft nutzt das Haus zu kulturellen Zwecken, führt Ausstellungen und Vorträge durch, pflegt das Inventar und betreut und erforscht den literarischen und künstlerischen Nachlass von Hermann Allmers. Die Hermann-Allmers-Stiftung von 2010 dient zur Pflege des Allmersschen Erbes.

Das Hagener Königsmoor ist ein über Generationen genutztes Moor, welches zuerst im Handtorfstich, später industriell genutzt und nach Beendigung der Abtorfung im Jahr 1999 auf etwa 60 Hektar wiedervernässt und renaturiert wurde. Heute präsentiert sich das Moor in atemberaubender Schönheit mit vielen Wasservögeln und moortypischen Pflanzen, wie Torfmoosen, Sonnentau, Heide- und Wollgrasarten. Ein Lehrpfad mit Aussichtsturm und Informationstafeln leitet die Besucher durch das Königsmoor.

In christlicher Zeit gab es durch das Ahemoor (heute Königsmoor) hinüber zum Grienenbergsmoor nur einen Weg über den Mühlenberg und die Hohe Heide nach Uthlede. Dieser Weg hieß bis ins 18. Jahrhundert „Scharrisdamm“. Das war die niederdeutsche Form von „Ansgari-Damm“, nach dem Erzbischof Ansgar, der von 831 bis 865 in Bremen wirkte. Das soll wohl der Kirchenweg nach Bremen gewesen sein – ihm folgt heute noch die Straße von Hagen nach Uthlede.

Ende des 18. Jahrhunderts entdeckte man den wirtschaftlichen Wert des Torfes als Brennmaterial und die abgetorfte Fläche als Acker- und Weideland. Das Hagener Ahemoor wurde zwischen 1820 und 1945 vom Staat, damals dem König von Hannover, an Interessenten meierrechtlich vergeben und seitdem Königsmoor genannt.

Meyenburg ist eine Ortschaft in der Gemeinde Schwanewede im Landkreis Osterholz in Niedersachsen und befindet sich am Rand der Bremer Schweiz, der Osterholzer Geest sowie der Osterstader Marsch. Der Aschwarder Flutgraben fließt durch den Ortsteil Mühlengrund und bildet im weiteren Verlauf die Nordgrenze der Ortschaft und des Landkreises Osterholz hin zum Nachbarort Uthlede, der zum Landkreis Cuxhaven gehört.

Ältestes erhaltenes Geschichtsdenkmal ist ein am Waldrand gelegenes Ganggrab. Die Megalithanlage aus der Jungsteinzeit wurde von den Leuten der Trichterbecherkultur zwischen 3500 und 2800 v. Chr. errichtet.

Die Entwicklung des Dorfes Meyenburg ist eng mit dem Geschlecht der Herren von Wersebe verbunden. So lässt sich beispielsweise der Ortsname Meyenburg auf die Bezeichnung Meginborch zurückführen, die „mächtige Burg“ bedeutet. Die hohe Geest am Rande der Marsch, stellte strategisch einen günstigen Ort für die Errichtung einer Wasserburg dar. Der Überlieferung nach wurde 1309 die Burg von dem Ritter von Wersebe aus Wersabe errichtet, welcher als Lehnsmann des Bremer Erzbischofs die Aufgabe des Schutzes für Südosterstade und die Kolonisierung der Niederung übernommen hat. Eine nachbarliche Fehde führte 1429 zur weitgehenden Zerstörung der alten Burg. Das Rittergut ist seit jeher in Besitz der adligen Familie von Wersebe.

1415 wurde eine Kirche errichtet, die 1857 durch den Neubau der heutigen St.-Luciae-Kirche ersetzt wurde. Der Turm von 1752 stammt von dem Vorgängerbau.

Systemische Praxis Leutner

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